Das Monopol-Risiko: Die Politik behauptet, dass effizientere Strukturen (z. B. Theorie-Flatrates) den Führerschein günstiger machen. Die Realität sieht jedoch eine Marktbereinigung vor: Kleine Fahrschulen könnten durch Investitionskosten verdrängt werden, was langfristig zu Preissteigerungen durch Großkonzerne führt.
Bildung und Hirnforschung: Während die Politik digitales Lernen als Fortschritt feiert, warnt die Forschung (z. B. Prof. Manfred Spitzer) vor schlechteren Lernleistungen. Dies führt zu Rekord-Durchfallquoten und mangelndem Gefahrenbewusstsein.
Entwertung des Berufsstandes: Fahrlehrer investieren mehr als 20.000 € in ihre Aus- und Weiterbildung, doch der Beruf ist politisch nicht als vollwertiger Ausbildungsberuf anerkannt. Im Falle einer Geschäftsaufgabe droht trotz hoher pädagogischer Qualifikation die Einstufung als „ungelernt“.
Sicherheit durch Pädagogik: Die geforderte „Verschlankung“ der Prozesse ignoriert, dass Sicherheit durch die Bindung zwischen Lehrer und Schüler entsteht. Erfahrene Lehrer mit niedrigen Durchfallquoten zeigen, dass pädagogisches Geschick die Unfallzahlen senkt – wer hier kürzt, produziert unsichere Fahrer.
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